Blüten im Juni
Quendel (Thymus serpyllum )

| Ordnung: | Lippenblütlerartige (Lamiales) |
|---|---|
| Familie: | Lippenblütler (Lamiaceae) |
| Gattung: | Thymiane |
| Wissenschaftlicher Name | Thymus serpyllum L. |
Der Quendel ist ein immergrüner, bodenbedeckender Halbstrauch, der Wuchshöhen von 2 bis 10 Zentimeter erreicht.
Die Blütezeit reicht von Juli bis September.
Der Quendel kommt in kühlen bis gemäßigten Gebieten vor. Ein großer Teil des Areals liegt im subozeanischen Bereich. Mit der Zunahme der Ozeanität tritt eine Konzentrierung auf kontinentale Gebiete auf. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Mittel- und Osteuropa.
Die getrockneten oberirdischen Pflanzenteile (Name der Droge Quendelkraut) finden Anwendung gegen Katarrhe der oberen Atemwege oder Verdauungsstörungen. Quendel ist eine verhältnismäßig gute Bienenweide.
Quelle: Wikipedia
Kornblume (Centaurea cyanus)

| Ordnung: | Asternartige (Asterales) |
|---|---|
| Familie: | Korbblütler |
| Gattung: | Flockenblume |
| Art: | Kornblume |
| Wissenschaftlicher Name | Centaurea cyanus L. |
Die Röhrenblüten sind unterschiedlich blau, können aber auch weiß, rosa oder purpurfarben sein. Die Blütenblätter reflektieren die Ultraviolettstrahlung stark und fallen dadurch schon von Weitem auf.
Die Bestäuber sind beispielsweise Hautflügler, Schwebfliegen und Tagfalter. Der maximale Besuch von Bienen erfolgt vormittags gegen 11 Uhr.
Die Kornblume gehört nicht zu den ursprünglich in Mitteleuropa einheimischen Pflanzen. Seit dem Neolithi-kum ist sie als Kulturfolger nachgewiesen, ursprünglich kommt sie aus dem östlichen Mittelmeergebiet. In der Heilkunde wird sie zur Behandlung von Kopfschmerzen, Akne, Fieber, Husten und Insektenstichen verwendet. In der Imkerei ist die Kornblume aufgrund des hohen Zuckergehalts ihres Nektars (34 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 0,20 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Nebentracht.
Quelle: Wikipedia
Kletter-Hortensie

| Ordnung: | Hartriegelartige (Cornales) |
|---|---|
| Familie: | Hortensiengewächse |
| Gattung: | Hortensien |
| Art: | Kletter-Hortensie |
| Wissenschaftlicher Name | Hydrangea petiolaris SIEBOLD&ZUCC. |
Kletter-Hortensie stammt aus Japan, Korea und Taiwan. Heute ist sie als Zierpflanze auch in Gärten Europas und Nordamerikas zu finden.
Die Kletter-Hortensie kann mit Hilfe von Haftwurzeln 6 bis 7 Meter hoch klettern und bis zu 5 Metern breit werden.
Die Blüten der Kletter-Hortensie bieten Nahrung für Schmetterlinge, Hummeln und Bienen.
Die Kletter-Hortensie bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte mit humosem, feuchten bis nassem, eher saurem Boden, der weder verdichtet noch kalkhaltig sein sollte. Der Schnitt kann im Frühjahr erfolgen und führt zur Verzweigung langer Triebe.
Quelle: Wikipedia
Johanniskraut (Hypericum perforatum)

| Ordnung: | Malpighienartige (Malpighiales) |
|---|---|
| Familie: | Johanniskrautgewächse (Hypericaceae) |
| Gattung: | Johanniskräuter |
| Wissenschaftlicher Name | Hypericum perforatum L. |
Volkstümlich wird es auch als Herrgottsblut bezeichnet. Schon die Germanen verehrten das Johanniskraut als Lichtbringer und Symbol für die Sonne. Geerntet wurde es zur Sommersonnenwende am 21. Juni Die Blütezeit reicht von Juni bis August.
Die Kronblätter enthalten in Gewebslücken das blutrote Hypericin, das beim Zerreiben (am besten mehrere Blütenknospen nehmen) auf den Fingern eine Rotfärbung hinterlässt.
Die Kronblätter sind etwas asymmetrisch, sodass die ganze Blüte in offenem Zustand einem „Windrad“ ähnlich sieht.
Die Pflanzenteile sind leicht giftig.
Es wächst verbreitet in Gebüschsäumen, an Waldrändern, Wegen und Böschungen, in Magerwiesen und -rasen, in Ginster- und Heidekrautheiden, in Brachen und Waldverlichtungen oder auf Bahnschotter als Pio-nierpflanze.
Bereits in der Antike wurde Johanniskraut als Heilpflanze verwendet. Heute wird es als pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von leichten bis mittelstarken depressiven Verstimmungen oder nervöser Unruhe eingesetzt.
„Arzneipflanze des Jahres 2015“.
Quelle: Wikipedia
Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare)

| Familie: | Natternköpfe (Boraginaceae) |
|---|---|
| Art: | Gewöhnlicher Natternkopf |
| Wissenschaftlicher Name | Echium vulgare L. |
Der Gewöhnliche Natternkopf blüht von Mai bis Oktober an trockenen bis halbtrockenen Stellen, auf steinigen Fluren, an sandigen Plätzen. Er ist verbreitet in ganz Deutschland, Europa und Westasien und ist typisch für Pflanzengesellschaften der nördlich temperierten Breiten.
Der Gewöhnliche Natternkopf wird 25 cm bis 1 m hoch und besitzt steife Borsten an Stängeln und Blättern.
Blütezeit ist von Mai bis Oktober.
Die Pflanze ist für Tiere giftig. Beim Menschen besteht kaum Vergiftungsgefahr.
Der Natternkopf ist eine sehr gute Bienenweide. In der Imkerei ist er aufgrund des hohen Zuckergehalts seines Nektars (25 %) und seines sehr hohen Zuckerwerts (1,64 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Nebentracht.
Quelle: Wikipedia