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Blüten im Juni

Wolliger Fingerhut (Digitalis lanata)

Wolliger Fingerhut
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Wegerichgewächse
Gattung: Fingerhüte
Art: Wolliger Fingerhut
Wissenschaftlicher Name Digitalis lanata EHRH.

Neben dem Roten Fingerhut ist sie die bedeutendste Heilpflanze unter den Fingerhüten.

Der Blütenstand enthält viele kleine weiße bis cremegelbe Blüten mit brauner Aderung. Die Tragblätter des Blütenstands sind wollig behaart, daher rührt der Name dieser Pflanzenart.

Die Art kommt in Kulturen und Gärten vor und ist gelegentlich daraus verwildert. Die Heimat ist das pontische Klima- und Florengebiet Ungarns und Südosteuropas.

Alle Pflanzenteile des Wolligen Fingerhuts sind hochgradig giftig. Der aus den getrockneten Laubblättern gewonnene Wirkstoff dient als Rohstoff für Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Als wirkungsvoller Fraßschutz angesehen werden können die in den Blättern vorkommenden mehr als 70 bitteren, herzwirksamen Glykoside.

Quelle: Wikipedia

Wilde Malve (Malva sylvestris)

Wilde Malve
Ordnung: Malvenartige
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Gattung: Malven
Art: Wilde Malve
Wissenschaftlicher Name Malva sylvestris L.

Die Wilde Malve zählt zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen und wurde bereits in der Antike als Gemüse- und Heilpflanze angebaut.

Ihr deutscher Trivialname (Große Käsepappel) hat nichts mit der Pappel zu tun, sondern bezieht sich auf die käselaibförmigen, schleimhaltigen Früchte, aus welchen früher Kinderbrei (Papp) zubereitet wurde. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und September.

Als Bestäuber treten vor allem Hummeln in Erscheinung. Jedoch schätzen auch Bienen, Schwebfliegen und Hummelschweber den reichlich angebotenen Nektar.

Die Wilde Malve dient verschiedenen Falterarten als Raupenfutterpflanze.

Ursprünglich kommt die Wilde Malve aus Asien und Südeuropa. Heute ist sie in ganz Süd- und Mitteleuropa weit verbreitet. Ihr Vorkommen erstreckt sich nach Norden bis Mittelschweden und Südnorwegen.

 

Der Text basiert auf dem Wikipedia-Artikel und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Weißer Germer (Veratrum album)

Weißer Germer
Ordnung: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Familie: Germergewächse
Gattung: Germer
Wissenschaftlicher Name Veratrum album L.

Der Weiße Germer wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern. Die Wurzel ist innen weiß.

Der Weiße Germer blüht erst nach einigen Jahren vegetativen Wachstums. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Der vielblütige, rispige Blütenstand ist etwa 50 Zentimeter lang. Die Trichterblüten sind 12 bis 15 Millimeter groß und weiß, grünlich oder gelblich. Besonders bei Sonnenschein duftet die Pflanze sehr aufdringlich.

Das Verbreitungsgebiet vom Germer umfasst die Alpen und deren Vorland, den Apennin und Osteuropa. Germer ist sehr giftig.

Die Symptome äußern sich in Erbrechen, heftigem Durchfall, Kältegefühl, Muskelkrämpfen, Halluzinationen, Atemnot und Kollapszuständen. Der Tod kann zwischen drei und zwölf Stunden nach der Giftaufnahme eintreten. Bei auftretenden Vergiftungserscheinungen sollte unbedingt ein Krankenhaus aufgesucht bzw. der Notarzt verständigt werden.

Das erfahrene Großvieh rührt diese giftige Pflanze nicht an, doch gehen an ihr immer wieder Kälber, Schafe und Ziegen zugrunde.

Der neuseeländische Toxikologe Leo Schep vom „New Zealand’s National Poisons Centre“ behauptet in einer Studie, dass eine Vergiftung durch den Weißen Germer die wahrscheinlichste Ursache für den Tod Alexander des Großen war.

Quelle: Wikipedia

Waldglockenblume (Campanula latifolia var macrantha)

Waldglockenblume
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Glockenblumengewächse
Gattung: Glockenblumen
Wissenschaftlicher Name Campanula latifolia var macrantha

Die Waldglockenblume ist die Zuchtform der Breitblättrigen Glockenblume, welche eine 60 bis 120 cm hoch werdende mehrjährige Pflanze ist. Die Blüten sind hell blauviolett und besitzen in der Regel eine Länge von vier bis sechs Zentimeter, der Kelchzipfel ist eilanzettlich. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und August.

Die Wildform der Waldglockenblume kommt in Europa, aber auch im Himalaja vor, in den Alpen ist sie verbreitet bis zerstreut, seltener ist sie im Alpenvorland, jedoch ist sie nach Osten auch bis nach Thüringen, Sachsen-Anhalt und im böhmischen Randgebirge zu finden.

Quelle: Wikipedia

Vergissmeinnicht (Myosotis)

Vergissmeinnicht
Familie: Raublattgewächse (Boraginaceae)
Gattung: Vergissmeinnicht
Wissenschaftlicher Name Myosotis L.

Der Name entstammt vermutlich einer deutschen Sage aus dem Mittelalter, als die kleine Pflanze Gott bat, sie nicht zu vergessen.

Die Gattung Myosotis ist in Europa, Asien, Afrika, Australien und Nordamerika verbreitet.

Der deutsche Pflanzenname „Vergissmeinnicht“ ist seit dem 15. Jahrhundert bezeugt. Gemäß Friedrich Kluge geht der Name aus einer alten Tradition hervor: Weil die blauen Blüten gemäß dem Volksglauben an die Augen frisch verliebter Menschen erinnern, seien Vergissmeinnichte gern als Liebes- und Treuebeweis verschenkt worden, meist vom Mann an die Frau. Grund hierfür war die rasche Vergänglichkeit der Blüten und ihr leichtes Abbrechen, was mit der den Männern nachgesagten Treulosigkeit verglichen wurde. Andersherum wird gleichsam überliefert, dass die Blüten die Frau an ihren Geliebten und ihre versprochene Treue erinnern sollte.

Das Vergissmeinnicht ist ein Symbol für zärtliche Erinnerung sowie für Abschied in Liebe. Das Vergissmeinnicht trägt in vielen Sprachen einen Namen mit der gleichen Bedeutung.

Quelle: Wikipedia

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Buschwindröschen
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D

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E

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F

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G

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Gewöhnlicher Natternkopf
Gilbweiderich
Goldnessel
Goldregen
Gurken-Magnolie

H

Heilkuerbis
Herbstzeitlose
Hohler Lerchensporn
Huflattich
Hunds-Zahnlilie

I

Immergrün

J

Japanische Zierquitte
Johanniskraut

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L

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Maerzenbecher
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Q

Quendel

R

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S

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Schuppenwurz
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T

Traubensilberkerze
Tulpen-Magnolie

V

Verbene
Vergissmeinnicht

W

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Wilde Malve
Wildtulpe
Winterschneeball
Wolliger Fingerhut

Z

Zaubernuss

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